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Ventile

Hunter Spule 9VDC

Artikelnummer: 7032989

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    Die Hunter Spule 9VDC ist die Magnetspule (das Solenoid) für Hunter-Magnetventile im Batteriebetrieb. Sie übersetzt den kurzen 9-Volt-Gleichstrom-Impuls eines batteriegeführten Steuergeräts in eine mechanische Ventilbewegung, auf und zu. Als wasserdichtes Verschleiß- und Ersatzteil hält sie Ihre Bewässerung dort am Laufen, wo keine 230-Volt-Leitung liegt: im Brunnenschacht, in der entlegenen Zone, im Ventilkasten ohne Strom.

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    Technische Daten

    Der Abgleich vor dem Einbau

    Auf einen Blick

    Das Wichtigste in Kürze

    Die kaufentscheidenden Kern-Werte, damit Sie in Sekunden sehen, ob dieses Produkt zu Ihrer Anlage passt.

    Ihr Ventil öffnet auf Kommando, das Wasser fließt in die richtige Zone, und danach schließt es wieder, ganz ohne Netzstrom im Schacht. Das kleine schwarze Bauteil, das diesen Befehl umsetzt, ist die Spule.

    • 9 Volt Gleichstrom Passt exakt zum Impuls-Standard batteriebetriebener Hunter-Steuergeräte, kein Netzstrom, kein Trafo, kein Kabelgraben nötig.
    • Latching-Prinzip Sie bekommt nur einen kurzen Stromstoß zum Öffnen und einen zum Schließen, dazwischen fließt kein Strom, das schont die Batterie.
    • Hunter-Original Originalware vom Hersteller, passgenau für die Magnetventile aus dem Hunter-System, mit voller Herstellergarantie.
    • Wasserdicht im Schacht Vergossen und dauerhaft für den Einsatz im feuchten Ventilkasten oder Brunnenschacht ausgelegt.
    • Werkzeuglos tauschbar Ein Verschleißteil, das Sie bei Bedarf in Minuten selbst wechseln, abschrauben, neue Spule einsetzen, fertig.

    Das kleine Bauteil, das den Befehl in Bewegung übersetzt

    Stellen Sie sich einen Sommermorgen vor. Ihre Bewässerungssteuerung, irgendwo am Zaun oder im Schacht, hat gerade beschlossen: Jetzt ist Zone zwei dran. Sie hören nichts, Sie sehen nichts, und doch beginnt ein paar Meter weiter Wasser zu fließen, gleichmäßig über den Rasen. Zwischen der Entscheidung im Steuergerät und dem fließenden Wasser liegt ein einziges kleines Bauteil, kaum größer als ein Fingerhut mit Kabel: die Spule.

    Technisch heißt dieses Teil Magnetspule oder Solenoid. Es sitzt oben auf dem Magnetventil und ist das einzige elektrische Bauteil in der ganzen Wasserkette. Alles davor, das Steuergerät, die Batterie, die Kabel, ist Elektronik. Alles danach, das Ventil, die Leitung, der Regner, ist Mechanik und Wasser. Die Spule steht genau an der Nahtstelle und übersetzt zwischen beiden Welten: Sie nimmt ein elektrisches Signal entgegen und macht daraus eine mechanische Bewegung.

    Deshalb ist die Spule so ein unterschätztes Teil. Sie ist klein, sie ist billig im Vergleich zum Rest der Anlage, und im Normalbetrieb denkt niemand an sie. Aber sie ist der Punkt, an dem Strom zu Bewegung wird. Fällt sie aus, nützt Ihnen das klügste Steuergerät nichts, das Ventil bleibt zu, die Zone bleibt trocken, und Sie stehen vor einem Rätsel, das eigentlich ganz einfach zu lösen ist. Genau darum lohnt es sich, dieses unscheinbare Bauteil zu verstehen und im Zweifel ein Ersatzstück in der Schublade zu haben.

    Die hier angebotene Spule arbeitet mit 9 Volt Gleichstrom, im Fachjargon 9VDC. Diese Zahl ist kein Beiwerk, sie ist die entscheidende Eigenschaft. Sie sagt Ihnen, zu welcher Sorte Steuergerät die Spule gehört, und sie ist der Grund, warum die ganze Anlage ohne Netzanschluss auskommt.

    Wie aus einem Stromstoß eine Ventilbewegung wird

    Die einfache Erklärung zuerst: In der Spule steckt ein kleiner Metallstift, der Magnetanker, umwickelt von feinem Kupferdraht. Fließt Strom durch den Draht, entsteht ein Magnetfeld, und dieses Feld zieht den Anker ein Stück in die eine Richtung. Das ist alles, was die Spule elektrisch tut, sie bewegt einen winzigen Stift. Aber dieser winzige Stift entscheidet über Auf und Zu.

    Denn ein Magnetventil öffnet nicht direkt durch Muskelkraft der Spule, dafür wäre der kleine Anker viel zu schwach gegen den Wasserdruck. Der Trick liegt woanders: Das Ventil ist so gebaut, dass der Wasserdruck es selbst zudrückt. Über einer Gummimembran im Ventil sitzt eine kleine Druckkammer, die durch ein feines Loch mit dem anstehenden Wasser verbunden ist. Solange diese Kammer voll ist, presst der Druck die Membran auf den Sitz, das Ventil ist dicht zu. Der Anker der Spule verschließt oder öffnet nun einen winzigen Entlastungskanal aus dieser Kammer.

    Gibt die Spule diesen Kanal frei, entweicht das Wasser aus der Druckkammer schneller, als es nachströmen kann. Der Gegendruck über der Membran bricht zusammen, der volle Leitungsdruck hebt die Membran an, das Ventil öffnet, das Wasser fließt in die Zone. Die Spule bewegt also nur ein Milligramm Steuerwasser, und der Leitungsdruck erledigt die eigentliche Arbeit. Das ist dasselbe Prinzip, mit dem eine Toilettenspülung mit leichtem Fingerdruck einen ganzen Schwall auslöst: ein kleiner Auslöser, eine große Wirkung, weil die Energie schon im System steckt.

    Genau das macht die Spule so verlässlich und gleichzeitig so wenig sichtbar. Sie leistet fast keine Kraftarbeit, sie schaltet nur. Und weil sie nur schalten muss, kommt sie mit sehr wenig Energie aus, was uns direkt zum entscheidenden Unterschied zwischen den Spulentypen führt.

    9VDC-Latching gegen 24VAC, warum das nicht dasselbe ist

    Es gibt in der Bewässerung zwei völlig verschiedene Welten, wie ein Ventil mit Strom versorgt wird, und die Spule gehört immer nur zu einer davon. Das ist der wichtigste Punkt auf dieser ganzen Seite, deshalb hier langsam und in Ruhe.

    Die erste Welt ist der Dauerstrom. Klassische Steuergeräte, die am Netz hängen und mit einem Trafo arbeiten, liefern 24 Volt Wechselstrom, im Fachjargon 24VAC. Eine solche Spule funktioniert wie ein Türsummer: Solange Strom anliegt, ist das Ventil offen; hört der Strom auf, fällt das Ventil zu. Der Strom muss also die ganze Beregnungszeit über fließen, zehn Minuten, zwanzig Minuten, so lange die Zone läuft. Das ist überhaupt kein Problem, wenn eine Steckdose in der Nähe ist. Aber es setzt eine dauerhafte Stromquelle voraus.

    Die zweite Welt ist der Impuls, und hier lebt Ihre 9VDC-Spule. Batteriebetriebene Steuergeräte, bei Hunter etwa die NODE- und NODE-BT-Familie, können sich keinen Dauerstrom leisten, sonst wäre die Batterie in Tagen leer. Sie arbeiten deshalb mit dem sogenannten Latching-Prinzip: Zum Öffnen schickt das Steuergerät einen kurzen kräftigen Gleichstrom-Impuls, der den Magnetanker in die offene Stellung stößt, wo er mechanisch einrastet und von selbst bleibt. Zum Schließen kommt ein zweiter Impuls mit umgekehrter Polung, der ihn wieder zurückstößt. Dazwischen, die ganze Beregnungszeit über, fließt kein Strom. Die Batterie liefert nur zwei kurze Stöße pro Beregnung, nicht Minuten am Stück.

    Daraus folgt die harte Regel: Eine 9VDC-Latching-Spule und eine 24VAC-Dauerstrom-Spule sind nicht gegeneinander austauschbar. Sie sehen sich äußerlich ähnlich, sie schrauben vielleicht sogar auf dasselbe Ventil, aber sie sprechen völlig verschiedene elektrische Sprachen. Stecken Sie eine 24VAC-Spule an ein batteriegeführtes 9V-Gerät, passiert nichts; das Gerät hat gar nicht die Betriebsart, sie dauerhaft zu bestromen. Umgekehrt kann der Impuls-Anker mit dem Dauerstrom eines Netzgeräts überfordert sein. Die Spule muss immer zum Steuergerät passen, nicht zum Ventil, nicht zur Leitung, sondern zur Elektronik, die sie ansteuert.

    Zwei Stöße pro Beregnung, der Grund, warum eine Batterie eine Saison hält

    Wer zum ersten Mal hört, dass ein Bewässerungsventil eine ganze Saison lang von einer 9-Volt-Blockbatterie läuft, glaubt es kaum. Ein Ventil, das Wasser gegen Druck aufhält, und das soll mit derselben Batterie funktionieren, die in einem Rauchmelder steckt? Der Grund liegt genau im Latching-Prinzip, das wir gerade beschrieben haben, und er ist es wert, ihn einmal in Zahlen und Bildern zu fassen.

    Denken Sie an den Unterschied zwischen einem Lichtschalter und einer Türklingel. Der Lichtschalter hält den Stromkreis geschlossen, solange das Licht brennt, Energie fließt die ganze Zeit. Die Türklingel dagegen zieht nur im Moment des Drückens Strom, dann ist wieder Ruhe. Eine 24VAC-Spule ist der Lichtschalter. Ihre 9VDC-Latching-Spule ist die Türklingel: Sie klingelt zweimal pro Beregnung, einmal auf, einmal zu, und schweigt den Rest der Zeit.

    Rechnen Sie es grob durch: Läuft eine Zone dreimal die Woche für zwanzig Minuten, dann müsste eine Dauerstrom-Spule pro Woche eine ganze Stunde lang bestromt werden. Die Latching-Spule dagegen wird in derselben Woche nur sechsmal für den Bruchteil einer Sekunde bestromt. Der Energiebedarf liegt um Größenordnungen auseinander. Deshalb reicht eine kleine Batterie, wo sonst ein Netzanschluss, ein Trafo und ein Kabel bis in den Schacht nötig wären.

    Das ist kein technischer Selbstzweck, sondern der eigentliche Sinn dieser Bauart. Sie erschließt Orte für die automatische Bewässerung, an die sonst niemand Strom bekäme, ohne einen Elektriker und einen Bagger zu bestellen. Und sie macht die Anlage wartungsarm: Ein Batteriewechsel einmal pro Saison, meist zum Frühjahrsstart, und die Zone läuft. Die Spule selbst verbraucht sich dabei kaum, sie ist ein Schalter, kein Verbraucher.

    Brunnenschacht, entlegene Zone, Ventilkasten ohne 230 Volt

    Es gibt einen typischen Ort, an dem diese Spule zu Hause ist, und wenn Sie ihn kennen, verstehen Sie sofort, wofür das ganze 9-Volt-System gebaut wurde. Es ist der Ort, an dem kein Strom liegt, und wo trotzdem ein Ventil geschaltet werden muss.

    Denken Sie an einen Brunnenschacht am Ende des Gartens, aus dem Sie Ihr Beregnungswasser ziehen. Dort unten ist es feucht, es ist eng, und eine 230-Volt-Leitung dorthin zu legen wäre teuer, aufwendig und in einem Wasserschacht auch alles andere als unbedenklich. Trotzdem sitzt genau dort das Ventil, das die Zone freigibt. Ein batteriebetriebenes Steuergerät mit 9VDC-Ventilen ist hier die naheliegende Lösung: Es braucht keinen Anschluss, es hängt einfach im Schacht und schaltet.

    Denselben Fall haben Sie bei der entlegenen Zone. Ein großes Grundstück, ein Streifen Rasen hinter der Hecke, ein Ventilkasten am anderen Ende des Gartens, überall dort, wo das Verlegen einer Steuerleitung vom Haus bis zum Ventil einen unverhältnismäßigen Graben bedeuten würde, spielt das Impuls-System seine Stärke aus. Statt Strom zum Ventil zu bringen, bringt man die Intelligenz in Form einer Batterie direkt ans Ventil.

    Und es gibt den Fall des schlichten Ventilkastens im Rasen, in dem mehrere Ventile sitzen, aber nie eine Steckdose vorgesehen war. Gerade in nachgerüsteten oder erweiterten Anlagen ist das häufig. Die 9VDC-Spule macht solche Standorte überhaupt erst automatisierbar. Kurz: Überall dort, wo Sie sagen würden »Bewässern will ich hier schon, aber Strom habe ich keinen«, genau dort arbeitet diese Spule. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Standort ein Fall fürs Batteriesystem ist oder ob eine Netzsteuerung günstiger wäre, klären wir das in der kostenlosen Bewässerungsplanung mit Ihnen durch.

    Zu welchen Steuergeräten und Ventilen die Spule passt

    Die häufigste Verwirrung bei Ersatzspulen entsteht, weil zwei verschiedene Fragen durcheinandergehen. Frage eins: Passt die Spule mechanisch auf mein Ventil? Frage zwei: Passt die Spule elektrisch zu meinem Steuergerät? Beide müssen mit Ja beantwortet sein, und die zweite ist die wichtigere.

    Mechanisch sind Hunter-Spulen so gebaut, dass sie auf die Magnetventile des Hunter-Systems passen. Die Spule wird von oben in den Ventildeckel eingeschraubt und dichtet dort mit einem Gummiring ab; darunter sitzt der kleine Federstift, der in den Entlastungskanal ragt. Wenn Ihr Ventil aus der Hunter-Welt kommt, ist die mechanische Seite in aller Regel unproblematisch, es ist ein durchdachtes, in sich stimmiges Baukastensystem.

    Elektrisch aber zählt allein, mit welcher Betriebsart Ihr Steuergerät arbeitet. Diese 9VDC-Spule gehört zu den batteriegeführten Impuls-Steuergeräten, bei Hunter der NODE-Familie und den verwandten batteriebetriebenen Reglern, die mit DC-Latching-Impulsen schalten. Wenn auf Ihrem Steuergerät ein Fach für eine 9-Volt-Blockbatterie sitzt und nirgends ein Netzstecker oder Trafo im Spiel ist, ist das ein sehr sicheres Zeichen, dass Sie im 9VDC-Lager sind. Hängt Ihr Gerät dagegen an der Steckdose und steuert die Ventile über ein mehradriges Kabel, dann brauchen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die 24VAC-Spule, und nicht diese hier.

    Wenn Sie es genau wissen wollen, statt zu raten: Schauen Sie auf das Typenschild Ihres alten Solenoids oder auf das Datenblatt Ihres Steuergeräts. Steht dort »9V«, »DC« oder »Latching«, sind Sie richtig. Steht dort »24V« oder »AC«, ist es die andere Spule. Im Zweifel schicken Sie uns ein Foto des Steuergeräts und der alten Spule, wir sagen Ihnen verbindlich, welches Teil passt, bevor Sie das Falsche einbauen. Das gehört zu unserer Beratung dazu.

    Die Spule wechseln, abschrauben, einsetzen, dicht

    Der Tausch einer Magnetspule gehört zu den dankbarsten Reparaturen an einer Bewässerungsanlage: kein Graben, kein Wasser ablassen, kein Spezialwerkzeug, und in wenigen Minuten erledigt. Wer schon einmal eine Glühbirne gewechselt hat, kommt auch hier zurecht.

    Drehen Sie zuerst den Zulauf zu, damit kein Druck mehr auf dem Ventil steht, das ist kein Muss für die Spule selbst, macht die Arbeit aber sauber und trocken. Trennen Sie dann die beiden Anschlussdrähte der alten Spule von den Kabeln des Steuergeräts. Bei batteriegeführten Systemen sind das meist zwei Adern mit einer wasserdichten Verbindung, oft mit einer kleinen Gel-Klemme oder einem Steckverbinder. Merken Sie sich, welche Ader wohin geht, beim Latching-System zählt die Polung, also besser ein Foto machen, bevor Sie trennen.

    Jetzt schrauben Sie die alte Spule aus dem Ventildeckel. Sie sitzt mit einem Gewinde und einem Dichtring und lässt sich meist von Hand lösen, mit einer Vierteldrehung wird sie locker. Achten Sie darauf, dass der kleine Federstift und die Gummidichtung nicht in den Schacht fallen. Setzen Sie die neue Spule ein, drehen Sie sie handfest an, fest genug, dass der Dichtring greift, aber ohne Gewalt, sonst quetschen Sie die Dichtung. Danach die Drähte wieder verbinden, auf Polung achten, Verbindung wasserdicht verschließen.

    Zum Schluss der Funktionstest: Zulauf öffnen und am Steuergerät den Handbetrieb der Zone starten. Ein leises Klacken beim Schalten und fließendes Wasser sind das Zeichen, dass alles sitzt. Läuft das Wasser und stoppt es sauber auf den Schließbefehl, ist der Tausch geglückt. Das Ganze dauert länger zu lesen als zu tun.

    Die Zone bleibt trocken, ist es wirklich die Spule?

    Wenn eine Zone nicht mehr bewässert, ist die Spule ein naheliegender Verdächtiger, aber nicht immer der Schuldige. Ein bisschen systematisches Ausschließen spart Ihnen den unnötigen Kauf und findet den echten Fehler schneller. Gehen Sie die Kette von hinten nach vorn durch.

    Erster Verdacht ist fast immer die Batterie, nicht die Spule. Bei batteriegeführten Steuergeräten reicht der Impuls für den Latching-Stoß nicht mehr, wenn die 9-Volt-Batterie schwach ist, das Ventil schaltet dann gar nicht oder nur unzuverlässig. Frische Batterie einsetzen und erneut testen ist der erste, billigste Schritt. Sehr viele vermeintliche Spulendefekte sind in Wahrheit leere Batterien.

    Zweiter Verdacht ist die Verkabelung. Eine korrodierte oder feuchte Aderverbindung im Schacht unterbricht den Impuls genauso wie eine defekte Spule. Prüfen Sie die Klemmstellen auf Grünspan und festen Sitz. Auch die Polung ist beim Latching-System eine Fehlerquelle: Sind die Adern vertauscht, kann es sein, dass das Ventil auf den Öffnen-Befehl schließt und umgekehrt, es reagiert, aber falsch herum.

    Erst wenn Batterie und Verkabelung sauber sind, ist die Spule selbst dran. Zwei typische Bilder: Das Ventil öffnet nicht mehr, obwohl das Steuergerät schaltet, dann sitzt der Anker fest oder die Wicklung ist durch. Oder das Ventil schließt nicht mehr und die Zone läuft dauernd, dann klemmt oft ein Schmutzkorn unter dem Federstift oder die Spule bekommt den Schließimpuls nicht mehr sauber umgesetzt. In beiden Fällen ist der Spulentausch die Lösung, und weil das Teil günstig und schnell gewechselt ist, lohnt sich eine Ersatzspule in der Schublade. Kommen Sie mit der Diagnose nicht weiter, schildern Sie uns das Fehlerbild, wir grenzen es mit Ihnen ein.

    Original, dicht, richtig gewählt, worauf es ankommt

    Eine Spule ist ein kleines Teil, aber es ist der Punkt, an dem eine ganze Zone hängt, deshalb lohnt es sich, hier nicht am falschen Ende zu sparen. Drei Dinge machen den Unterschied zwischen einem Teil, das eine Saison hält, und einem, das jahrelang unauffällig seinen Dienst tut.

    Das erste ist die richtige Spannungsvariante, und darauf sind wir ausführlich eingegangen: 9VDC für batteriegeführte Impuls-Steuergeräte, 24VAC für Netzsteuerungen. Das falsche Teil funktioniert nicht, nicht schlechter, sondern gar nicht. Wenn Sie an dieser Stelle unsicher sind, ist ein kurzer Blick aufs Typenschild oder eine Nachfrage bei uns immer schneller als ein Fehlkauf und der zweite Anlauf.

    Das zweite ist die Dichtigkeit. Eine Bewässerungsspule lebt in einer feuchten, oft überstauten Umgebung, im Ventilkasten, im Schacht, im Erdreich. Sie muss vergossen und wasserdicht sein, damit ihr Feuchtigkeit über Jahre nichts anhaben kann. Die Hunter-Originalspule ist genau dafür ausgelegt; billige Nachbauten scheitern häufig an der Abdichtung und geben nach einer Weile nass den Geist auf.

    Das dritte ist die Herkunft. Weil die Spule so passgenau ins System gehört, Gewinde, Federstift, Dichtring, elektrische Kennwerte, ist Originalware vom Hersteller die sichere Wahl. Bei uns bekommen Sie genau das: Hunter-Original, keine Grauimport-Restposten, mit der Herstellergarantie im Rücken und 30 Tagen Rückgaberecht, falls Sie sich doch in der Variante vertan haben. Und wenn Sie nicht nur eine Ersatzspule, sondern gleich die passende Kombination aus Ventil, Steuergerät und Batterieversorgung für einen stromlosen Standort suchen, stellen wir Ihnen das in der kostenlosen Planung als abgestimmte Stückliste zusammen, telefonisch oder per Video, ganz wie es Ihnen passt.

    Warum beim offiziellen Hunter Händler-Store

    Sie kaufen nicht nur ein Teil. Sie kaufen Sicherheit.

    Originalware, Beratung und Rückgabe sitzen in einem Kauf.

    Bei Bewässerungstechnik ist der eigentliche Schaden selten das falsche Einzelteil. Der Schaden entsteht, wenn eine Zone nicht zusammenpasst und man es erst nach dem Einbau merkt.

    01

    Vor dem Kauf prüfen

    Kostenlose Planung, Systemabgleich und klare Empfehlung statt Teile-Raten.

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    Original erhalten

    Bezug über offizielle Hunter-Kanäle mit voller Herstellergarantie.

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    Sicher bezahlen

    Kauf auf Rechnung, PayPal, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay.

    04

    Nach dem Einbau begleitet

    30 Tage Rückgabe und Support per Telefon oder E-Mail, bis die Anlage läuft.

    Häufige Fragen

    Kurz erklärt, bevor Sie kaufen

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