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Ventile

Hunter G60/70/90 Vorsteuerventil

Artikelnummer: 7032738

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    G60/70/90 Vorsteuerventil, Bauteil für die Ventiltechnik einer Bewässerungsanlage. Schaltet die einzelnen Bewässerungskreise oder hält als Ersatzteil ein bestehendes Ventil in Betrieb.

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    Technische Daten

    Der Abgleich vor dem Einbau

    Auf einen Blick

    Das Wichtigste in Kürze

    Die kaufentscheidenden Kern-Werte, damit Sie in Sekunden sehen, ob dieses Produkt zu Ihrer Anlage passt.

    Der Rotor auf dem Fairway dreht sich sichtbar, doch das eigentliche Kommando gibt ein Teil, das niemand sieht: das Vorsteuerventil im Inneren. Es entscheidet, wann der Golfrotor der G-900-Serie öffnet und wann er sauber wieder schließt.

    • Für die G-900-Serie Konzipiert für die Golfrotoren der Serie Hunter G-900 mit den Getriebeantrieben G60, G70 und G90.
    • 80 PSI Ausführung Diese Variante ist auf 80 PSI ausgelegt, umgerechnet rund 5,5 bar, und damit auf einen definierten Betriebsdruck abgestimmt.
    • Düsenbereich 25 bis 53 Vorgesehen für den Düsenbereich 25 bis 53 der G-900-Rotoren, also den entsprechenden Volumenstrombereich.
    • Steuert das Hauptventil Als Vorsteuerung gibt es das Kommando an das Hauptventil im Rotorkopf und entscheidet über Öffnen und Schließen.
    • Ventil im Kopf Herzstück der Valve-in-Head-Technik, bei der jeder Rotor sein eigenes Ventil mitbringt und einzeln geschaltet wird.

    Das kleine Ventil, das den großen Rotor schaltet

    Große Golfrotoren wie die der Hunter G-900-Serie arbeiten nach dem Prinzip Ventil im Kopf. Das heißt: Jeder einzelne Rotor bringt sein eigenes Ventil mit, direkt in seinem Gehäuse verbaut. Er wird nicht über ein zentrales Ventil irgendwo in einem Ventilkasten geschaltet, sondern jeder Kopf öffnet und schließt für sich. Das Bauteil, das diese Schaltung im Kopf übernimmt, ist das Vorsteuerventil.

    Es ist die Steuereinheit für die Getriebeantriebe G60, G70 und G90 dieser Serie. Seine Aufgabe klingt einfach, ist aber die Grundlage für den gesamten Betrieb: Es öffnet das Hauptventil im Rotorkopf, wenn der Rotor laufen soll, und es schließt es wieder, wenn die Beregnung beendet ist. Ohne dieses Ventil bleibt der große Rotor entweder stumm oder er läuft, ohne sich abschalten zu lassen.

    Diese Ausführung ist für 80 PSI ausgelegt, das entspricht rund 5,5 bar, und für den Düsenbereich 25 bis 53 der G-900-Rotoren bestimmt. Diese beiden Angaben, Druckstufe und Düsenbereich, ordnen das Ventil einem konkreten Arbeitsfenster zu. Sie sind der Grund, warum ein Vorsteuerventil kein beliebiges Ersatzteil ist, sondern zur Druck- und Düsenkonfiguration des jeweiligen Rotors passen muss. Wer die G-900-Serie mit dieser Auslegung betreibt, hat mit diesem Teil das passende Steuerelement für den Kopf.

    Wie eine Vorsteuerung das Hauptventil bewegt

    Um zu verstehen, warum ein so kleines Ventil einen so großen Rotor schaltet, hilft ein Blick auf das Prinzip der Vorsteuerung. In einem Ventil-im-Kopf-Rotor gibt es ein Hauptventil, das den vollen Wasserdurchgang freigibt oder sperrt. Dieses Hauptventil wird nicht von Hand oder direkt vom Strom bewegt, sondern durch den Wasserdruck selbst, der auf beiden Seiten einer Membran wirkt. Solange auf der Rückseite der Membran der volle Druck ansteht, presst dieser sie zu und das Ventil bleibt geschlossen.

    Genau hier setzt die Vorsteuerung an. Das kleine Vorsteuerventil öffnet einen feinen Weg, über den der Druck auf der Rückseite der Membran abgelassen wird. Sobald dieser Gegendruck fehlt, drückt das anstehende Wasser die Membran auf, und das große Hauptventil öffnet. Umgekehrt: Schließt die Vorsteuerung diesen Weg wieder, baut sich der Druck hinter der Membran erneut auf, und das Hauptventil schließt. Ein kleines Ventil steuert also über den Druck ein viel größeres, ohne dass es selbst die volle Wassermenge bewegen müsste.

    Deshalb ist die Druckangabe von 80 PSI hier keine Nebensache. Das gesamte Zusammenspiel aus Membran, Vorsteuerung und Hauptventil ist auf ein bestimmtes Druckfenster abgestimmt. Läuft der Rotor in genau diesem Fenster, öffnet und schließt er sauber und zuverlässig. Deshalb gibt es Vorsteuerventile in unterschiedlichen Druckstufen, und deshalb sollte die Auslegung des Ventils zu dem Druck passen, mit dem Ihre G-900-Rotoren tatsächlich betrieben werden.

    Für die Golfrotoren der Hunter G-900-Serie

    Dieses Vorsteuerventil ist für die Golfrotoren der Serie Hunter G-900 mit den Getriebeantrieben G60, G70 und G90 bestimmt. Das sind große, leistungsstarke Rotoren, wie sie auf Golfplätzen, in Stadien und auf ausgedehnten Sport- und Repräsentationsflächen eingesetzt werden. Dort, wo weite Bahnen mit hoher Gleichmäßigkeit und über viele Betriebsstunden im Jahr beregnet werden, ist die Ventil-im-Kopf-Technik der Standard, und jeder dieser Köpfe braucht seine funktionierende Vorsteuerung.

    Die Angabe Düsenbereich 25 bis 53 grenzt den Einsatz weiter ein. Golfrotoren dieser Größe werden je nach gewünschter Wurfweite und Wassermenge mit unterschiedlichen Düsen bestückt, und dieses Ventil ist für den genannten Düsenbereich vorgesehen. Zusammen mit der Druckstufe von 80 PSI beschreibt das ein konkretes Arbeitsfenster, in dem der Rotor mit dieser Vorsteuerung sauber arbeitet.

    Das macht dieses Ventil zu einem gezielten Ersatz- und Wartungsteil, nicht zu einem Universalartikel. Bevor Sie bestellen, sollten Sie wissen, mit welchem Betriebsdruck und mit welchen Düsen Ihre G-900-Rotoren laufen. Passt beides zu 80 PSI und zum Düsenbereich 25 bis 53, ist dies die richtige Ausführung. Sind Sie unsicher, welche Druckstufe bei Ihnen verbaut ist, schicken Sie uns die Angaben zu Ihren Rotoren, und wir helfen Ihnen, das passende Vorsteuerventil zuzuordnen.

    Wenn der Rotor nicht mehr sauber öffnet oder schließt

    Weil das Vorsteuerventil das Öffnen und Schließen des Rotors steuert, zeigen sich seine Probleme genau dort. Wer die typischen Symptome kennt, kann eine Störung schnell dem richtigen Teil zuordnen, statt am ganzen Rotor zu suchen.

    Das erste Symptom ist ein Rotor, der nicht mehr abschaltet. Bleibt die Vorsteuerung geöffnet oder schließt sie nicht mehr dicht, baut sich der Gegendruck hinter der Membran nicht wieder auf, das Hauptventil bleibt offen, und der Rotor läuft weiter, obwohl die Zone längst beendet sein sollte. Auf einer großen Anlage ist das nicht nur ärgerlich, sondern kostet spürbar Wasser und kann eine Fläche überwässern.

    Das zweite Symptom ist der umgekehrte Fall: Der Rotor läuft gar nicht erst an. Öffnet die Vorsteuerung nicht, bleibt der Druck hinter der Membran stehen, das Hauptventil bleibt zu, und die Zone bleibt trocken. Das dritte, subtilere Symptom ist ein Rotor, der tropft oder nachläuft, weil das Ventil nicht mehr vollständig dichtet. In allen drei Fällen ist die Vorsteuerung der erste Kandidat, den man prüft, bevor man an tiefergehende Ursachen denkt. Wichtig ist dabei, dass Druck und Düsenbestückung stimmen, denn auch eine unpassende Auslegung kann ein sauberes Schalten verhindern.

    Worauf beim Tausch der Vorsteuerung zu achten ist

    Der Austausch einer Vorsteuerung ist eine Wartungsarbeit, die an einem großen Golfrotor mit etwas Sorgfalt zu erledigen ist. Sie folgt einer klaren Reihenfolge, und die wichtigsten Punkte betreffen Druckfreiheit und Sauberkeit.

    Zuerst schalten Sie die betroffene Zone ab und stellen sicher, dass kein Druck mehr ansteht. An einer Anlage dieser Größe ist das der wichtigste Sicherheitsschritt, denn unter Druck lässt sich an einem Ventil nicht sauber arbeiten. Dann öffnen Sie den Rotorkopf so weit, dass Sie an die Vorsteuerung herankommen, und entnehmen das alte Ventil.

    Bevor das neue Ventil einzieht, lohnt der Blick auf Sauberkeit: Schmutzpartikel im Wasser sind eine der häufigsten Ursachen dafür, dass eine feine Vorsteuerung nicht mehr dicht schließt. Reinigen Sie den Sitz und achten Sie darauf, dass keine Partikel im Kanal zurückbleiben. Setzen Sie das neue Ventil so ein, wie das alte saß, und achten Sie darauf, dass alle Dichtflächen sauber aufeinanderliegen.

    Zum Schluss geben Sie langsam wieder Druck auf die Zone und beobachten den Rotor über einen kompletten Zyklus: sauberes Anlaufen, gleichmäßiger Lauf, vollständiges Abschalten. Erst wenn der Rotor öffnet und schließt, wie er soll, ist die Arbeit abgeschlossen. Weil es hier auf die richtige Auslegung ankommt, prüfen Sie im Zweifel noch einmal, dass das eingesetzte Ventil zur Druckstufe und zum Düsenbereich Ihres Rotors passt.

    80 PSI ist kein Zufallswert

    Dass dieses Ventil ausdrücklich für 80 PSI ausgelegt ist, verdient eine eigene Erklärung, denn genau an dieser Angabe entscheidet sich, ob es das richtige Teil für Ihren Rotor ist. 80 PSI entsprechen rund 5,5 bar und beschreiben den Druck, für den das Zusammenspiel von Vorsteuerung, Membran und Hauptventil in diesem Ventil abgestimmt ist.

    Der Grund dafür liegt in der Physik der Vorsteuerung. Wie das Ventil öffnet und schließt, hängt davon ab, welche Druckverhältnisse auf beiden Seiten der Membran herrschen. Ist ein Ventil für einen bestimmten Druck ausgelegt und läuft die Anlage deutlich darunter oder darüber, kann das saubere Schalten leiden: Das Ventil öffnet träge, schließt nicht vollständig oder reagiert nicht so präzise, wie es soll. Deshalb bietet Hunter Vorsteuerventile in abgestimmten Druckstufen an, statt eines für alles.

    Für Sie heißt das: Die Angabe 80 PSI ist ein Auswahlkriterium, kein Beiwerk. Betreiben Sie Ihre G-900-Rotoren im entsprechenden Druckbereich und mit Düsen aus dem Bereich 25 bis 53, ist diese Ausführung passend. Ist Ihr Betriebsdruck ein anderer, gibt es die Vorsteuerung in anderer Auslegung, und dann ist die andere Variante die richtige. Diese Sorgfalt bei der Auswahl ist der Unterschied zwischen einem Rotor, der jahrelang unauffällig schaltet, und einem, der schon nach kurzer Zeit Ärger macht.

    Wo die Vorsteuerung im Rotorkopf sitzt

    Das Vorsteuerventil ist kein Einzelstück, sondern ein Baustein im komplexen Kopf eines Golfrotors. Wer versteht, welche Teile zusammenspielen, plant Wartung und Ersatzteilhaltung gezielter.

    Um die Vorsteuerung herum stehen das Hauptventil mit seiner Membran, der eigentliche Getriebeantrieb, der den Kopf dreht, und die Düse, die den Wasserstrahl formt. Die Vorsteuerung ist das Gehirn dieser Einheit, das über Druck das Hauptventil kommandiert. Der Getriebeantrieb ist die Muskelkraft, die den Rotor dreht, und die Düse bestimmt Wurfweite und Wassermenge. Alle diese Teile sind aufeinander abgestimmt, und die Angaben zu Druck und Düsenbereich verbinden sie miteinander.

    Bei einer Wartung an einem G-900-Rotor lohnt es sich, diese Einheit im Blick zu behalten. Wenn Sie den Kopf ohnehin öffnen, prüfen Sie neben der Vorsteuerung auch den Zustand der Membran und der Dichtflächen, denn eine müde Membran verursacht ähnliche Symptome wie eine defekte Vorsteuerung. Welche Teile für Ihre konkrete Rotorkonfiguration zusammengehören, ordnen wir Ihnen anhand von Modell, Druckstufe und Düsenbestückung zu, damit Sie bei der nächsten Wartung nicht zweimal bestellen müssen.

    Warum Vorsteuerventile ins Ersatzteillager gehören

    Wer eine Beregnungsanlage mit vielen G-900-Rotoren betreibt, denkt in anderen Größenordnungen als der einzelne Gartenbesitzer. Bei Dutzenden oder Hunderten von Köpfen ist statistisch immer irgendwo eine Vorsteuerung an der Reihe, sei es durch Verschleiß, durch Schmutz im Wasser oder durch das normale Ende der Lebensdauer.

    Deshalb gehört dieses Teil in die Ersatzteilhaltung eines jeden Betreibers, der auf Betriebssicherheit angewiesen ist. Fällt mitten in der Saison ein Rotor aus, weil er nicht mehr abschaltet oder nicht mehr anläuft, entscheidet die Verfügbarkeit des Ersatzteils darüber, ob die Störung in einer Stunde behoben ist oder ob eine Fläche tagelang zu nass oder zu trocken bleibt. Ein Vorrat an passenden Vorsteuerventilen ist damit eine Frage der Planungssicherheit.

    Wichtig ist, den Vorrat sortenrein zu halten. Weil es die Vorsteuerung in unterschiedlichen Druckstufen gibt, sollten Sie genau die Auslegung bevorraten, die zu Ihren Rotoren passt, hier also 80 PSI für den Düsenbereich 25 bis 53. Beschriften Sie Ihr Lager entsprechend, damit im Störungsfall nicht versehentlich eine falsche Druckstufe eingebaut wird. Bei der Zusammenstellung eines passenden Ersatzteilpakets für Ihren Platz unterstützen wir Sie, damit die richtigen Teile in der richtigen Menge griffbereit liegen.

    So prüfen Sie, ob der Rotor wieder sauber schaltet

    Nach dem Einbau der neuen Vorsteuerung steht der Funktionstest an, und der ist bei einem Ventil, das Öffnen und Schließen steuert, besonders aussagekräftig. Lassen Sie den Rotor einen kompletten Zyklus durchlaufen und beobachten Sie ihn dabei.

    Achten Sie zuerst auf das Anlaufen: Fährt der Rotor nach dem Öffnen der Zone zügig und ohne langes Zögern aus und beginnt zu drehen? Dann beobachten Sie den Lauf: Dreht er gleichmäßig, ohne Aussetzer? Der entscheidende Moment ist das Abschalten am Ende der Laufzeit: Schließt der Rotor vollständig, fährt der Kopf ein, und hört das Wasser sauber auf zu fließen, ohne Nachtropfen? Wenn alle drei Phasen stimmen, arbeitet die neue Vorsteuerung, wie sie soll.

    Machen Sie diesen Test bewusst bei Tageslicht und nicht erst im nächtlichen Automatikbetrieb. Dann sehen Sie sofort, ob der Rotor nachläuft, ob eine Verbindung schwitzt oder ob das Schalten noch nicht sauber ist. Sollte etwas nicht passen, prüfen Sie zuerst, ob Druckstufe und Düsenbereich zur eingebauten Vorsteuerung passen, und melden Sie sich mit den Angaben zu Ihrem Rotor. Für genau diese Abstimmung gibt es Beratung und 30 Tage Rückgabe.

    Warum beim offiziellen Hunter Händler-Store

    Sie kaufen nicht nur ein Teil. Sie kaufen Sicherheit.

    Originalware, Beratung und Rückgabe sitzen in einem Kauf.

    Bei Bewässerungstechnik ist der eigentliche Schaden selten das falsche Einzelteil. Der Schaden entsteht, wenn eine Zone nicht zusammenpasst und man es erst nach dem Einbau merkt.

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    Häufige Fragen

    Kurz erklärt, bevor Sie kaufen

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