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Bei Bewässerungstechnik ist der eigentliche Schaden selten das falsche Einzelteil. Der Schaden entsteht, wenn eine Zone nicht zusammenpasst und man es erst nach dem Einbau merkt.
Getrieberegner
Artikelnummer: 7032797
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Der Hunter ST-1200-BR ist ein Getrieberegner der Großflächen-Klasse mit besonders langem Körper von 30 cm und 1 ½-Zoll-Innengewinde. Er wirft über einen Radius von 31,4 bis 36,6 Metern, deckt den Sektor stufenlos von 40° bis 360° ab und bewegt 16,9 bis 20,9 Kubikmeter Wasser pro Stunde. Gebaut für Sport, Golf und Anlagen mit tiefem Einbau.
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Technische Daten
Auf einen Blick
Die kaufentscheidenden Kern-Werte, damit Sie in Sekunden sehen, ob dieses Produkt zu Ihrer Anlage passt.
Er steckt fast einen halben Meter tief in der Erde und schiebt trotzdem einen Strahl über 36 Meter weit ins Freie, der ST-1200-BR ist der Regner für Flächen, auf denen erst der lange Körper die saubere Beregnung möglich macht.
Stellen Sie sich eine große Sportrasenfläche vor, die auf einem modernen Rasentragschichtaufbau liegt, eine dicke Schicht aus Sand, Substrat und Drainage über dem gewachsenen Boden. Oder ein Gelände, in dem die Beregnungsleitungen aus guten Gründen tiefer verlegt werden mussten. In beiden Fällen sitzt der Regner nicht dicht unter der Grasnarbe, sondern deutlich darunter. Ein normal langer Rotor würde hier verschwinden, sein Kopf käme im ausgefahrenen Zustand kaum über die Oberfläche, und der Strahl würde von der Grasnarbe gebremst, statt frei zu fliegen. Genau dieses Problem löst der ST-1200-BR.
Mit einem Körper von 30 Zentimetern Länge ist der ST-1200-BR bewusst als besonders langer Rotor gebaut. Er überbrückt den größeren Abstand zwischen der tiefer liegenden Leitung und der Rasenoberfläche, sodass der Kopf im ausgefahrenen Zustand trotzdem sauber über die Grasnarbe steigt und der Strahl frei über die Fläche trägt. Das ist der Unterschied, der über gleichmäßige Beregnung oder fleckigen Rasen entscheidet, und er lässt sich nicht durch Einstellungen ausgleichen, sondern nur durch die richtige Bauform.
Abgesehen vom langen Körper spielt der ST-1200-BR in der professionellen Großflächen-Klasse: Radius von 31,4 bis 36,6 Metern, Durchfluss von 16,9 bis 20,9 Kubikmetern pro Stunde, Sektor stufenlos von 40 bis 360 Grad. Ein einzelner Regner überstreicht im Vollkreis über 3.000 Quadratmeter. Der Strahl steigt in einem flachen Winkel von 22,5 Grad auf, was ihn windstabil weit tragen lässt, und die Ausfahrhöhe von 8 Zentimetern hält den Kopf über hoher Grasnarbe. Das ist Beregnung für Sport, Golf und weitläufige Anlagen, nicht für den Hausgarten.
Die einfache Erklärung zuerst: Wie jeder Getrieberegner nutzt der ST-1200-BR das durchströmende Wasser als eigenen Antrieb. Eine Turbine im Inneren wird vom Wasserstrom in Drehung versetzt, ein robustes Getriebe übersetzt diese in die langsame, gleichmäßige Rotation des Düsenkopfs. Statt Wasser fein zu zerstäuben, schickt er einen kräftigen, gebündelten Strahl auf eine Bahn und lässt ihn langsam über die eingestellte Fläche wandern, so bekommt jeder Punkt im Radius nacheinander seine Portion.
Das Besondere am ST-1200-BR ist nicht das Werfen, sondern die Geometrie in der Vertikalen. Der 30-Zentimeter-Körper verlängert den versenkbaren Teil, sodass zwischen dem Leitungsanschluss unten und dem Düsenkopf oben mehr Weg liegt. Für die Hydraulik ändert das nichts Grundsätzliches, Wasser strömt durch, treibt die Turbine, der Kopf dreht sich. Für den Einbau ändert es alles: Der Regner kann tiefer sitzen und trotzdem sauber über die Oberfläche werfen.
Technisch bewegt der ST-1200-BR große Wassermengen: 16,9 bis 20,9 Kubikmeter pro Stunde, das sind 280 bis 350 Liter pro Minute. Der empfohlene Druck liegt bei 6,9 bis 8,3 bar direkt am Regner, deutlich mehr als im Privatgarten üblich. Über die Düsenwahl wird der Radius im Fenster bis 36,6 Meter und der Durchfluss festgelegt. Der flache Strahlanstieg von 22,5 Grad sorgt für weite, windstabile Bahnen; ein zu niedriger Druck lässt den Strahl früh zusammenbrechen, ein zu hoher zerstäubt ihn. Der schmale, hohe Druckbereich ist der Grund, warum diese Klasse fast immer mit ausgelegter Ringleitung und Pumpe betrieben wird.
Der ST-1200-BR ist ein Profigerät für eine spezielle Situation: große Flächen, bei denen der Regner tiefer sitzt, als es ein normaler Rotorkörper zulassen würde. Das betrifft moderne Sportrasen mit dicken Tragschichtaufbauten, Golf-Bereiche mit besonderer Bodenschichtung, Flächen mit tiefer verlegten Leitungen und überall dort, wo der Abstand zwischen Leitung und Oberfläche groß ist.
Sein zweites Argument teilt er mit den anderen Großrotoren: die schiere Reichweite von bis zu 36,6 Metern. Ein einzelner Regner überbrückt Distanzen, für die man mit kleineren Rotoren eine ganze Reihe von Köpfen bräuchte, das reduziert die Zahl der Regner, Anschlüsse und Gräben. Der stufenlos einstellbare Sektor von 40 bis 360 Grad erlaubt es, denselben Regnertyp für Randlagen wie für die offene Fläche zu verbauen.
Wofür der ST-1200-BR nicht gemacht ist: der normale Hausgarten. Weder liefert ein Hausanschluss die nötigen 6,9 bis 8,3 bar bei diesem Durchfluss, noch braucht ein flach unter der Grasnarbe verlegtes Gartensystem einen 30 Zentimeter langen Körper. Wer einen normalen Rasen bewässern will, ist mit einem PGP-ADJ oder I-20 richtig beraten. Der ST-1200-BR ist die Antwort auf eine sehr konkrete Frage: Wie bewässert man eine große Fläche gleichmäßig, wenn der Regner tief sitzen muss? Wenn Sie unsicher sind, ob das auf Ihre Anlage zutrifft, klären wir es in der kostenlosen Planung offen mit Ihnen.
Ein Regner dieser Klasse ist nur so gut wie seine Auslegung, und beim ST-1200-BR kommt die richtige Einbautiefe als eigene Stellschraube hinzu.
Erstens die Einbautiefe. Der lange Körper entfaltet seinen Sinn nur, wenn der Regner so gesetzt wird, dass der Kopf im versenkten Zustand bündig mit der Oberfläche abschließt und im ausgefahrenen frei über die Grasnarbe steigt. Zu hoch gesetzt, ragt der Körper heraus und wird zur Stolper- und Verletzungsgefahr; zu tief, und selbst der lange Körper reicht nicht mehr über die Oberfläche. Die 30 Zentimeter geben Spielraum, aber nur, wenn er richtig genutzt wird.
Zweitens der Druck. Empfohlen sind 6,9 bis 8,3 bar direkt am Regner, nicht an der Pumpe. Bei Durchflüssen bis 20,9 Kubikmetern pro Stunde fällt über die Verrohrung erheblich Druck ab, dazu kommen Höhenunterschiede. Wer zu optimistisch rechnet, verliert Wurfweite, und der Regnerabstand passt nicht mehr. Die hydraulische Berechnung des gesamten Strangs steht am Anfang.
Drittens der Regnerabstand und der Durchfluss. Es gilt das Kopf-an-Kopf-Prinzip: Der Strahl soll bis zum nächsten Regner reichen, weil jeder Rotor am Wurfrand am wenigsten Wasser abgibt und erst die Überlappung die Fläche gleichmäßig macht. Gleichzeitig summieren sich 280 bis 350 Liter pro Minute pro Regner schnell, laufen mehrere gleichzeitig, braucht es eine Pumpe und eine Zonenaufteilung, die den Gesamtdurchfluss begrenzt. Sagen Sie uns Ihre Flächengeometrie und die Einbausituation, und wir rechnen Positionen, Druckverluste und Düsen für Sie durch.
Der ST-1200-BR wird über ein 1 ½-Zoll-Innengewinde angeschlossen, ein Querschnitt, der die dreistelligen Literdurchflüsse mit vertretbarem Druckverlust durchlässt. Verbunden wird er in der Regel über ein stabiles Swing-Joint, das ihn beweglich mit der starren Ringleitung koppelt, Lageabweichungen ausgleicht und mechanische Belastungen abfängt. Gerade beim langen Körper ist eine belastbare, spannungsfreie Verbindung wichtig, damit der Regner über die Jahre lot- und höhenstabil bleibt.
Entscheidend ist die Höheneinstellung. Der Regner wird so gesetzt, dass der Kopf im versenkten Zustand bündig mit der Rasenoberfläche abschließt. Die 30 Zentimeter Körperlänge geben den nötigen Spielraum, um die tiefer liegende Leitung zu überbrücken, genutzt wird dieser Spielraum durch sorgfältiges Einmessen beim Setzen. Die Ausfahrhöhe von 8 Zentimetern lässt den Kopf beim Beregnen weit genug über die Grasnarbe steigen, um frei zu werfen, und danach verschwindet er wieder vollständig.
Die Einstellung von Sektor und Wurfweite erfolgt oben am Kopf. Der Sektor lässt sich stufenlos von 40 bis 360 Grad festlegen; die Wurfweite wird über die Düsenwahl und die Strahlbrechschraube feinjustiert, mit der sich der Strahl bei Bedarf anschneiden und die Reichweite reduzieren lässt. Der flache Strahlanstieg von 22,5 Grad bleibt dabei erhalten. Einmal sauber ausgelegt, gesetzt und eingestellt, arbeitet der ST-1200-BR über viele Saisons zuverlässig, das robuste Getriebe ist auf den Dauerbetrieb ausgelegt, wie er auf professionell genutzten Flächen üblich ist.
Bei einem Regner, der bis zu 350 Liter pro Minute bewegt, ist Wassersparen eine Frage der Uniformität. Je gleichmäßiger die Verteilung, desto kürzer die nötige Laufzeit, desto weniger Wasser insgesamt. Das Prinzip ist einfach: Wird eine Fläche ungleichmäßig beregnet, muss man so lange laufen lassen, bis auch die trockenste Ecke genug hat, und überall sonst ist es dann zu viel. Bei sehr gleichmäßiger Verteilung reicht eine kürzere Laufzeit.
Hier zahlt der lange Körper indirekt auf die Effizienz ein. Nur wenn der Kopf sauber über die Grasnarbe steigt, verteilt der Strahl das Wasser so, wie er soll. Sitzt ein zu kurzer Regner zu tief, bremst die Grasnarbe den Strahl, die Verteilung wird ungleichmäßig, und man muss länger beregnen, um die schwach versorgten Stellen auszugleichen, ein versteckter Wasserverlust, der sich über die Saison summiert. Der ST-1200-BR vermeidet genau das, indem er die richtige Wurfhöhe auch bei tiefem Einbau sicherstellt. Der flache, kräftige Strahl mit 22,5 Grad Anstieg übersteht zudem Wind besser als feiner Sprühnebel.
Ehrlich bleibt: Wie viel am Ende in Kubikmetern gespart wird, hängt von Auslegung, Boden, Wetter und Steuerung ab. Frühmorgendliche, sensorgestützte Beregnung mit sauber gerechneten Regnerabständen verliert deutlich weniger als eine grob geplante Anlage. Der Regner ist die Voraussetzung, gespart wird über die Planung, und die bekommen Sie bei uns kostenlos, mit realistischer Einschätzung dessen, was in Ihrer Anlage möglich ist.
Der ST-1200-BR ist Teil von Hunters Programm für die professionelle Großflächen-Beregnung und teilt sich Reichweite, Durchfluss und Druckfenster mit seinen Geschwistern in der ST-Klasse. Sein Alleinstellungsmerkmal ist der lange Körper, er ist die Antwort für Einbausituationen, die die Standardlänge sprengen. Innerhalb einer Anlage lässt er sich mit Regnern gleicher Reichweite und gleichen Durchflusses kombinieren, sodass die Verteilgleichheit über die gesamte Fläche gewahrt bleibt, auch wenn nur ein Teil der Positionen den tiefen Einbau braucht.
Im Zentrum steht der Düsensatz, mit dem Radius und Durchfluss im Fenster von 31,4 bis 36,6 Metern und 16,9 bis 20,9 Kubikmetern pro Stunde feinjustiert werden. Über die richtige Düse passt derselbe Regnertyp an unterschiedliche Positionen, ohne dass die Gleichmäßigkeit leidet. Rund um den Regner ergänzen sich die Bausteine der Profiklasse: robuste Swing-Joints für die belastbare Verbindung zur Ringleitung, Steuerventile und Ventilfelder, Zentralsteuerungen, die viele Regner nach Programm ansteuern, Pumpstationen für Druck und Durchfluss sowie Wetter- und Bodenfeuchte-Sensorik.
Der ST-1200-BR ist in diesem System der Spezialist für den tiefen Sitz. Wer eine Anlage plant oder erweitert, bei der einzelne oder viele Positionen tiefer liegen, kombiniert ihn mit den Standardrotoren derselben Reichweitenklasse zu einem homogenen Ganzen. Wenn Sie eine solche Anlage aufbauen, stellen wir Ihnen das Zusammenspiel als abgestimmte Stückliste zusammen und prüfen Druck-, Durchfluss- und Einbauauslegung für Sie.
Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass ein Regner dieser Leistungsklasse aus Kunststoff gefertigt ist und nicht aus Metall. Doch für einen versenkbaren Rotor ist Kunststoff kein Kompromiss, sondern die technisch bessere Wahl, und das aus mehreren Gründen, die im Dauereinsatz zählen. Der ST-1200-BR ist konsequent aus Kunststoff aufgebaut, und das ist bei Hunter über Jahrzehnte bewährte Praxis.
Der erste Grund ist Korrosion. Ein Regner steckt sein Leben lang in feuchter Erde und wird bei jedem Lauf von Wasser durchströmt, oft von Wasser, das Mineralien, Sand und je nach Quelle auch aggressive Bestandteile mit sich führt. Metall würde hier über die Jahre korrodieren, festgehen oder von innen verschleißen. Hochwertiger Kunststoff ist gegen diese Angriffe unempfindlich; er rostet nicht, setzt sich nicht zu und behält seine Gleiteigenschaften. Gerade der versenkbare Innenkörper, der tausende Male aus- und einfährt, profitiert davon: Er läuft leicht, ohne dass Korrosion ihn irgendwann blockiert.
Der zweite Grund ist das Zusammenspiel mit dem Getriebe und dem Wasser. Die inneren Bewegungsteile eines Getrieberegners müssen präzise und reibungsarm laufen, damit die Rotation über die gesamte Lebensdauer gleichmäßig bleibt. Kunststoffkomponenten lassen sich in exakter Passung fertigen und arbeiten wasserverträglich zusammen, ohne dass Schmierung nötig wäre, die im nassen Betrieb ohnehin ausgewaschen würde. Der dritte Grund ist schlicht das Gewicht und die mechanische Nachgiebigkeit: Ein Kunststoffgehäuse fängt Belastungen, etwa durch überfahrende Pflegegeräte, elastischer ab als ein starres Metallteil, das eher brechen würde. Die bewusste Materialwahl ist also einer der Gründe, warum die ST-Klasse im professionellen Dauerbetrieb als langlebig gilt. Ersatz- und Verschleißteile für diese Baureihe halten wir als Originalware vor.
Der ST-1200-BR löst ein spezielles Problem, und genau bei diesem Problem passieren die typischen Fehler. Drei sehen wir immer wieder.
Der erste Fehler ist der falsch gewählte Regnertyp. Manche greifen zum langen ST-1200-BR, obwohl die Leitung flach verlegt ist und ein Standardrotor genügt hätte, oder umgekehrt zum Standardrotor, obwohl die tiefe Einbausituation den langen Körper verlangt. Die Folge im zweiten Fall: Der Kopf kommt nicht sauber über die Grasnarbe, der Strahl wird gebremst, die Verteilung leidet. Deshalb gehört die Einbautiefe in die Planung, bevor der Regnertyp festgelegt wird.
Der zweite Fehler ist die schlampige Höheneinstellung. Der lange Körper gibt Spielraum, aber er ersetzt nicht das sorgfältige Einmessen. Wird der Regner zu hoch gesetzt, ragt er heraus und wird zur Gefahr; zu tief, und selbst 30 Zentimeter reichen nicht. Bei einem so langen Körper wiegt eine ungenaue Setzung schwerer als bei einem kurzen.
Der dritte Fehler ist der aus den Großrotoren bekannte: zu großer Regnerabstand und überlastete Zonen. Bei über 36 Metern Radius verführt die Reichweite dazu, Köpfe einzusparen, aber nur die Überlappung im Kopf-an-Kopf-Prinzip macht die Fläche gleichmäßig. Und wer zu viele Regner an einen Strang hängt, treibt den Durchfluss über das, was die Leitung trägt, sodass der Druck einbricht. Beides prüfen wir für Sie in der Auslegung, damit der ST-1200-BR seinen Spezialvorteil, saubere Beregnung trotz tiefem Einbau, auch wirklich ausspielt.
Warum beim offiziellen Hunter Händler-Store
Bei Bewässerungstechnik ist der eigentliche Schaden selten das falsche Einzelteil. Der Schaden entsteht, wenn eine Zone nicht zusammenpasst und man es erst nach dem Einbau merkt.
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